Linux Presentation Day

Ein paar Tage sind bereits ins Land gezogen, seit der letzte LPD 2017.1 stattgefunden hat. Somit konnte das Ganze jetzt bei mir auch etwas sacken.


Ich muss mal wieder sagen, dass es mich sehr freut, immer wieder so viele Menschen zu sehen, die dieses Thema wirklich Interessiert. Und was am Wichtigsten ist, war und bleibt, sind die Helfer, die das ganze Equipment mitbringen und aufbauen, damit sie es den Besuchern auch erklären können.

Diesmal fand der LPD mit dem Schwerpunkt „Raspberry Pi“ statt und es war wieder ein voller Erfolg für uns alle. Wir hatten zwar auch wieder unsere Linux Distros aufgebaut, aber man sah schon, dass der größte Teil sich für den kleinen Computer interessierte.


Aus dem Grunde starteten wir mit einem Workshop zur Installation des Grundsystems mit Hilfe von NOOBs. Dafür stellte Dankward mehrere PIs zur Verfügung und bereitete die Hardware soweit vor, dass es direkt losgehen konnte. Zur Installation gehörte das Einrichten und Konfigurieren einiger wichtiger Punkte. Und obwohl die meisten Teilnehmer des Workshops wenig Erfahrung mit dem Thema hatten, hat alles gut geklappt.

Wer die Grundinstallation einmal beherrscht, kann auch andere Distributionen auf dem Raspberry Pi leicht selbst einrichten. Als Beispiel diente OpenELEC, das Hubertus vorstellte. Schwerpunkt war das Verwalten von Filmen und die Einbindung von Plugins, z.B. von Radiostationen. Allerdings muss man hier einfach auch feststellen, dass die Installation zwar leicht ist, der Einrichtung von OpenELEC jedoch (fast) keine Grenzen gesetzt sind. Das wurde auch deutlich beim Thema „Ideen für einen abwechslungsreichen Unterricht“, bei dem Dankward zeigte, wie man den Pi im Biounterricht einsetzen kann: Per Kamera und „Cheeze“ hat er über mehrere Tage das Keimen von Bohnen gefilmt und hinterher zu einem beeindruckenden Zeitraffervideo umgewandelt.

Abschließend habe ich dann noch einmal die Grundinstallation von FHEM, der Hausautomatisierung gezeigt. Hierbei ging es um das Ansteuern einer einfachen Funksteckdose aus dem Baummarkt. Was bei OpenELEC gilt, kann man erst recht für FHEM sagen: Die Einrichtung ist leicht, die Einstellungsmöglichkeiten dafür extrem umfangreich.


Unser jüngster Helfer Oscar, 10 Jahre alt, erklärte dann zum Abschluss des LPD das einfache Programmieren mit Scratch. Was mich beeindruckte, war seine Vorbereitung auf das Thema an sich und die Durchführung. Ich kann nur sagen: Respekt, was er da alles vorbereitet hat!